
AGS
Erweiterung der Anwendungsbereiche von additiv gefertigtem Stahl
Projektlaufzeit: 01/2025 - 12/2026
Die additive Fertigung von Stahl ermöglicht innovative Konstruktionen mit erheblichen Vorteilen bezüglich Funktionsintegration, Materialausnutzung und Werkstoffeigenschaften. Der wirtschaftliche Einsatz des 3D-Metalldrucks scheitert oft noch an der mangelnden Erfahrung mit dieser innovativen Fertigungstechnologie, dem eingeschränkten Spektrum an verfügbaren Metallpulvern und der ungenügenden Datenbasis über die realisierbaren Werkstoffeigenschaften.
Das AGS-Projekt soll Konzepte für neue Anwendungen von 3D-gedruckten metallischen Hochleistungsstählen erarbeiten, damit diese als innovative Produkte lokal in Sachsen produziert und national vertrieben werden. Dazu soll die an der HTWK Leipzig vorhandenen fachliche Expertise und exzellente Ausstattung zur Werkstoffforschung genutzt werden, um gemeinsam mit lokalen Industriepartnern innovative Metallpulverwerkstoffe einzusetzen und damit neue Anwendungsfelder für die additive Fertigung von Hochleistungsstählen zu erschließen.
Das AGS-Projekt adressiert damit anwendungsorientierte Fragestellungen zu den Werkstoffeigenschaften von additiv gefertigtem Stahl. Es wird systematisch untersucht, wie die Werkstoffeigenschaften (Festigkeit, Verformbarkeit, Härte, Zähigkeit und Korrosionsbeständigkeit) von additiv gefertigtem Stahl durch nachgelagerte Wärmebehandlungen beeinflusst und auf verschiedene Anwendungen hin angepasst werden können. Zur Struktur- und Gefügeanalyse werden die Forschungsgroßgeräte (REM und CT) des Leipzig Center of Material Science (LCMS) und die umfangreichen werkstofftechnischen Labore der HTWK Leipzig genutzt.
Förderung
Sächsische Aufbaubank - Förderbank (SAB), kofinanziert von der Europäischen Union

Kontakt
Projektleitung
Prof. Dr.-Ing. Paul Rosemann
Professur Werkstofftechnik
Telefon: +49 (0)341 3076 4119
E-Mail: paul(dot)rosemann(at)htwk-leipzig.de

